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Zitate und Aphorismen
„
Man soll nicht so viel Angst vor dem rein animalischen Leben machen und es nicht als den schrecklisten Zustand vorstellen, in den wir geraten können. Denn es ist allemal besser, wenn man einem Schaf als einem bösen Geist gleicht. [...] Ich sehe die Menschen lieber auf dem Felde Gras fressen als daß sie sich in den Städten gegenseitig verschlingen.
“
―
Jean-Jacques Rousseau
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„
Wer andere liebt, und sie sind ihm nicht zugetan, der prüfe seine Gütigkeit. Wer andere regiert, und sie lassen sich nicht regieren, der prüfe seine Weisheit. Wer andere ehrt, und er findet keine Antwort, der prüfe seine Weisheit. Wer etwas wirken will, und keinen Erfolg hat, der suche den Grund bei sich selber. Ist seine Person recht, so fällt die ganze Welt ihm zu.
“
―
Mengzi
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„
Ich meine, daß es der Liebe nicht möglich ist, irgendwo stehen zu bleiben. Wer nicht wächst, schrumpft.
“
―
Teresa von Ávila
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„
Der Mensch, der entdeckte, daß die Sterne Sonnen sind, hatte eine Sternstunde.
“
―
Walter Ludin
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„
Berlin eignet sich nicht als Vorleistung, wohl aber als Prüfstein der Entspannung.
“
―
Willy Brandt
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„
Wir finden nur die Idee, die wir voraussetzten.
“
―
Platon
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„
Auf eine Revolution ist stets eine Reaktion erfolgt.
“
―
Woodrow Wilson
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„
Wer sich in der Gesellschaft vornimmt, allen zu gefallen und vielleicht das unglückliche Talent dazu hat, ist nichts, besitzt nichts, was ihm eigen ist, was ihn auszeichnet, wofür sich die einen begeistern und was die anderen langweilt.
“
―
Denis Diderot
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„
Man kann anderen Leuten erzählen, warum man seinen Mann geheiratet hat, aber sich selbst kann man es nicht erklären.
“
―
George Sand
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„
Ein dankbarer Mensch, – von jeder Tugend trägt er im Busen den fruchtbaren Keim.
“
―
August von Kotzebue
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„
Im Augenblick des Todes wird es irrelevant, ob ein Weg einst steil oder bequem, weich oder hart gewesen ist, aber wo er hingeführt hat, dort hat sieh ein Mensch verewigt.
“
―
Elisabeth Lukas
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„
Das Problem bei unseren jungen Schriftstellern ist, daß sie alle um die Sechzig sind.
“
―
William Somerset Maugham
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„
Wer hat den Weg durchs wilde Meer gefunden, der nie mit Todesstürmen stritt? Es ist ein Herz mit seinen Wunden mehr wert als eins, das niemals litt.
“
―
Christoph August Tiedge
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„
In seiner göttlichen Güte erwäge ich – vorbehaltlich eines besseren Urteils –, daß unter allen vorstellbaren Übeln und Sünden die Undankbarkeit eines der vor unserem Schöpfer und Herrn und vor den Geschöpfen, die seiner göttlichen und ewigen Ehre fähig sind, am meisten zu verabscheuenden Dinge ist, weil sie Nichtanerkennung der empfangenen Güter, Gnaden und Gaben ist, Ursache, Ursprung und Beginn aller Sünden und aller Übel.
“
―
Ignatius von Loyola
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„
Ich lebe. Das völligste Leben, mit Bewußtsein.
“
―
Rahel Varnhagen von Ense
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Zitat des Tages
„
Die Begierde nach einer Frau, die man besessen hat, ist etwas Grauenvolles und tausendmal schlimmer als alles andere; fürchterliche Phantasiebilder verfolgen einen wie Gewissensbisse.
“
[November]
—
Gustave Flaubert
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